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Unser Kinderwunschzentrum bietet Patientenpaaren, bei denen im Ejakulat des Mannes keine Spermien nachgewiesen werden können, die sogenannte Testikuläre Spermienextraktion (TESE) an.

Der mit unserem Zentrum kooperierende Urologe nimmt den dafür notwendigen, kurzen  Eingriff ambulant in unserem Zentrum vor, sodass lange Wege sowohl für das  Patientenpaar, als auch für die entnommenen Hodengewebsproben entfallen, was den Prozess optimiert.

Die Proben werden sofort nach der Entnahme aufgeteilt. Jeweils ein kleines Stück der Probe wird einer Kontrollaufarbeitung unterzogen und der Rest wird direkt eingefroren. Durch die Probenaufarbeitung können wir dem Paar in der Regel am Folgetag mitteilen, ob bewegliche Spermien zu finden waren. Die eingefrorenen Proben können dann für mehrere ICSI-Zyklen verwendet werden.

Die Ursachen für das Fehlen von Spermien im Ejakulat können vielfältig sein. In den meisten Fällen gelingt es uns durch die TESE noch bewegliche Spermien zu isolieren. Diese können dann zur Befruchtung der Eizellen eingesetzt werden. Die Befruchtungsrate der Eizellen bei Verwendung von Spermien aus Hodengewebe liegt bei ca. 50%. Die befruchteten Eizellen entwickeln sich anschließend ganz normal weiter.